
Eine Stunde Zeit kann viel verändern …
Unsere Vision: Jedes Kind und jede:r Jugendliche mit Leseproblemen oder sprachlichen Defiziten soll von einem:r Lesementor:in gefördert werden. Für MENTOR – Die Leselernhelfer sind bundesweit 17.500 Mentor:innen im Einsatz. Sie haben schon viel erreicht, aber der Bedarf steigt.
Sie möchten jungen Menschen helfen, den Spaß am Lesen zu entdecken, erfolgreich zu sein und weiterzukommen? Sie haben Freude daran, Verantwortung für einen jungen Menschen zu übernehmen? Dann bringen Sie bereits alle Voraussetzungen mit, um Mentor:in zu werden.
Machen Sie mit!
Voraussetzungen
Ein:e Mentor:in sollte selbst gerne lesen und gerne mit Kindern umgehen. Außerdem sollte er:sie Spaß am Erzählen haben und gut zuhören können. Die Zeit mit einem Lesekind hat nichts mit Nachhilfe oder Förderunterricht zu tun. Wohl aber mit der individuellen Förderung eines Kindes.
Sie sollten regelmäßig etwa eine Stunde Zeit in der Woche haben. Die Leseförderung findet außerhalb des regulären Unterrichts, aber während der Schulzeit, in den Räumen der Schule, statt. So bleiben die Kinder in ihrer vertrauten Umgebung und der Kontakt zu den Lehrer:innen des Kindes ist leicht herzustellen. Außerdem bleiben die Privatsphäre des:r Mentor:in und des Kindes gewahrt.
Wie geht es?
Sie haben Interesse an der Mitarbeit als Mentor:in? Nehmen Sie an einem unserer Online-Kennlern- und Informationstermine teil, hier stellen wir Ihnen Einzelheiten zur Lesearbeit mit den Kindern vor.
Die aktuellen Infotermine finden Sie hier.
Mentor:in sein
Der zeitliche Aufwand ist nicht groß, wer jedoch die Arbeit mit einem*r Schüler*in aufnimmt, sollte diese kontinuierlich – möglichst für mindestens ein Jahr – fortführen.
Sie treffen sich wöchentlich für 45 Minuten mit einem Schulkind. In dieser Zeit werden altersgemäße Geschichten oder Bücher, am besten von den Kindern selbst ausgewählt, gelesen und vorgelesen. Es wird gemeinsam über das Gelesene gesprochen, um das Textverständnis zu üben. Ebenso kann man auf individuelle Schwierigkeiten des Kindes beim Lesen, Sprechen und Schreiben eingehen.
Lesen. Erzählen. Miteinander lachen.
Dadurch bessert sich beim Kind allmählich das Verständnis für Sprache und Texte.
Mehr noch: Es fasst wieder Mut zu sich und seinen Fähigkeiten. Sein Selbstbewusstsein wird gestärkt. Und der*die Mentor:in kann sich über die kleinen und großen Fortschritte seines*ihres Lesekindes freuen.
Was wir für Sie tun!
Unser Verein organisiert die Zusammenarbeit mit den Schulen, kümmert sich um die Einführung und Weiterbildung der Lesementor:innen und bietet Begleitung und Austausch im Rahmen des Ehrenamtes.
Außerdem sind Sie über den Verein haftpflichtversichert.
Keine Zeit?
Wenn Sie selbst keine Zeit haben mit einem Kind zu lesen, unsere Arbeit aber dennoch unterstützen wollen, würden wir uns über Ihre Spende freuen.
In unserem Verein gibt es viele ehrenamtliche Lesementor:innen. Wir freuen uns, wenn Sie bald dazugehören.





Im 1:1-Mentoring begleiten Lesementor:innen Kinder und Jugendliche beim Lesenlernen, wecken Lesefreude, stärken Lese- und Sprachkompetenz.
Stellen Sie sich vor, ein Kind entdeckt durch Ihre Zuwendung Freude am Lesen und gewinnt neue Zuversicht für seinen Bildungsweg. Genau das erleben Lesementor:innen jede Woche: Sie schenken Zeit, Aufmerksamkeit und Vertrauen und begleiten Kinder beim Lesenlernen sowie beim Aufbau von Lese- und Sprachkompetenz.
Unsere Lesementor:innen unterscheiden sich von Lesepat:innen und Vorleseinitativen: denn im Mittelpunkt steht das gemeinsame Lesen. Lesementor:innen sprechen mit den Kindern und Jugendlichen über Texte, Inhalte und Bedeutungen und unterstützen sie dabei, Zusammenhänge zu verstehen und eine eigene Meinung zu entwickeln.
Dieses generationenübergreifende Ehrenamt ist für viele Lesementor:innen eine besonders sinnstiftende und erfüllende Aufgabe. Sie wirkt auch, weil vielfältige soziale Kontakte entstehen, neues Wissen erschlossen wird, gesellschaftliche Anerkennung entsteht und weil sie viele positive Erlebnisse schafft.
Sie haben Interesse an der Mitarbeit als Mentor:in? Dann kommen Sie zu einem unserer Infotermine, bei dem wir Ihnen Einzelheiten zur Lesearbeit mit den Kindern vorstellen und uns gegenseitig kennenlernen.
Der bewährte pädagogische Förderansatz von LESEMENTOR hat drei Säulen:
1:1-Prinzip – individuell fördern
Ein:e Lesementor:in begleitet ein Kind einmal pro Woche für eine Stunde. Über die Anerkennung und die Wertschätzung seiner Fähigkeiten wird das Kind an das Lesen herangeführt. Diese persönliche Förderung ermöglicht es, gezielt auf Interessen und Lerntempo einzugehen und Lesefreude sowie Sicherheit zu entwickeln.
Bildung durch Bindung, Beziehung schafft Vertrauen
Durch Zeit und Zuwendung entsteht eine verlässliche Beziehung, die das Selbstwertgefühl stärkt. In dieser Bindung werden Lerninhalte nachhaltig vermittelt.
Entspannte Atmosphäre, Lernen ohne Druck
Geduld, Lob und Humor prägen die Lesestunden. Mit Fantasie und Kreativität wird Leselust geweckt, so erleben die Kinder und Jugendlichen das Lesen positiv.
Ideen für die Gestaltung einer Mentor:innenstunde mit Lese-, Sprach- und Konzentrationsspielen finden Sie >> hier.
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